Gartenbaujugend pflanzt eine 120m lange Hecke

Unter dem Motto „Wir pflanzen eine Hecke“ stand die diesjährige Pflanzaktion der Jugendgruppen im Kreisverband Hof für Gartenbau und Landespflege. Aus den Jugendgruppen beteiligten sich 25 Kinder und Jugendliche mit ihren Jugendleitern. Unterstützung erfuhren sie von der Baumpflegervereinigung, von Kreisfachberater Norbert Sörgel und durch Rainer Möckel vom Landschaftspflegeverband.

 
 
 
   

Mit Spaten, Schaufel und Handschuhen ausgerüstet sowie in wetterfester Kleidung trafen sie in Wachholderbusch ein, um über 200 Sträucher zu pflanzen. Eine von der Stadt Selbitz umzugestaltende Fläche von etwa einem Hektar bot der Gartenbaujugend alle Möglichkeiten, sich dort einzubringen und erste wertvolle Erfahrungen zu sammeln. Die Jugend fand eine vom Landschaftspflegeverband bestens präparierte 120 Meter lange Strecke vor, die sie mit Schlehen, Wildrosen, Holunder und Heckenkirschen auf einer Breite von knapp fünf Metern bepflanzen konnte.

 
   
 
   

Kreisjugendleiterin Doris Feustel freute sich über die rege Teilnahme und sprach mit den Kindern kurz über die Bedeutung eines Biotops und darüber, dass von ihnen heute der Anfang eines solchen in Wacholderbusch entstehe. Außerdem machte sie noch einmal alle Teilnehmer auf die vor drei Jahren am gleichen Ort ebenfalls von der Jugend gepflanzte Streuobstwiese aufmerksam und wie wunderbar alles inzwischen gewachsen sei. Gar mancher jetziger Teilnehmer entdeckte einen bekannten Namen wieder, weil an den meisten Bäumen noch die damals angebrachten Namenschilder der Pflanzer zu sehen sind. Kreisfachberater Norbert Sörgel sprach mit den Jugendlichen über die Bedeutung der Hecken und demonstrierte eindrucksvoll, wie wertvoll so eine Hecke auch als Windschutz ist. Zumal auf der Höhe bei Wachholderbusch, von der man einen weiten Ausblick bis zum Döbraberg hat, ein starker Wind weht. Und jeder nutzte gerne den Windschutz an der Benjeshecke.

 
   
 
   

Eifrig machten sich dann alle ans Werk. Mit großer Begeisterung und in Windeseile wurden Löcher gegraben sowie die Sträucher pflanzgerecht in die Erde gebracht. Stolz verkündeten Kai und Tim und Sebastian: „Wir haben fünfzig Löcher gegraben“. In knapp zwei Stunden waren die Sträucher an Ort und Stelle und alle jungen Pflanzer konnten mit geschwellter Brust ihre Strecke abschreiten. Der Selbitzer Vize-Bürgermeister Karlheinz Feldrapp bedankte sich bei allen Teilnehmern, vor allem den Kindern, für so viel Interesse an der Natur und lobte ihren großen Einsatz. Zur Belohnung konnten sich alle bei Wienerla, Apfelsaft, Apfeltee sowie Kaffee und Kuchen stärken.

 
   
 
   
 
   
 
   
 
   
 
   
 
   
 
   
 
   
 
   
 
   
   
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